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Tag: Pensionsabschläge

Es sind 43 Fragen vorhanden:

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THEMA: Arbeit
26.05.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sg. Fr. Mag. Steßl!

Bin Geburtsjahrgang 1954, Beamtin, Alleinerzieherin und keinen Tag arbeitslos:
Anruf beim Bundeskanzleramt vor ca. einem Monat, ob mir jemand die Höhe meiner Pension mit Antritt 62 LJ bzw. 63 LJ errechnen könnte.
Antwort vom BKA (= Bundeskanzleramt): sie tun mir ja so leid, der GJ 1953 konnte mit 60 und ohne Abschläge in Pension gehen und der GJ 1955 hat ein Pensionskonto und der GJ 1954 gehört nirgends dazu. Ich möge im Herbst nochmals anfragen. Jetzt arbeite ich seit 44 Jahren und man kann mir nicht sagen wie hoch meine Pension sein wird!?
Aber immerhin geht es mir noch besser als meinen Kollegen ab GJ 1955. Diese lassen sich von der BVA den Kontostand senden und rechnen sich mittels Pensionsrechner der Arbeiterkammer ihre ungefähre Pension aus.

Nun möchte ich mich bedanken, dass ich um mindestens 2 Jahre länger arbeiten muss als der Geburtsjahrgang vor mir und dafür noch Abschläge erhalte und dass die Beamten so im Regen stehen gelassen werden. Die Gewerkschaft hätte mir auch nur geholfen, wenn ich beigetreten wäre.
Und froh bin ich, dass ich wenigstens - wenn ich schon nirgends dazugehöre, Jahrzehnte Steuern zahlen durfte.

Meine Frage jetzt, bis wann kann mir jemand die genaue Höhe meiner Pension mitteilen? Irgendwie möchte man im Leben ja auch etwas planen können.

MfG U. Vorname des Fragestellers
03.06.2015
Antwort von Sonja Steßl

Sonja Steßl
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!
Danke für Ihre Anfrage.

Pensionsvorausberechnungen für Bundesbeamtinnen werden vom Bundeskanzleramt maximal zwei Jahre vor dem frühestmöglichen Pensionsantritt durchgeführt.

Das Ersuchen, im Herbst nochmals anzufragen dürfte damit zusammenhängen, dass die aktuellen Gehaltstabellen zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage noch nicht kundgemacht waren. Eine Berechnung Ihrer voraussichtlichen Pensionshöhe wäre daher nicht auf Grundlage aktueller Zahlen möglich gewesen.

Ich bedauere, dass Ihnen durch diese Auskunft Umstände bzw. Unsicherheiten entstanden sind. Ich darf Ihnen aber versichern, wir arbeiten laufend an der Verbesserung der Abläufe im Bundesdienst.

Eine Berechnung Ihrer Pensionshöhe mit unterschiedlichen Pensionsantrittsterminen erhalten Sie, wenn Sie sich an unsere Pensions-ExpertInnen unter der E-Mail-Adresse III5@bka.gv.at wenden. Für weitere Informationen können Sie sich auch an pensionsberatung@bka.gv.at wenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,

Mag. Sonja Steßl
Staatssekretärin für Verwaltung und Öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt
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THEMA: Soziales
21.12.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Ich wurde am 5.7.1953 geboren und habe die notwendigen Versicherungsmonate für die Hacklerregelung leider erst mit 1.5.2014 erreicht (Nachkauf Schulzeit für 1/2 Jahr leider nicht möglich. Diese 5 Monate kosten mich, wenn ich das richtig sehe gedeckelt 15% meiner Pension. Ist dieser große Sprung überhaupt mit dem Vertrauensschutz vereinbar?
Es kommt aber noch schlimmer: Ich will länger arbeiten und meine Fa. kündigt mich. Ich führe Prozess muss aber auch die Pension beantragen um ein Einkommen zu haben. Abzug 4,2 % p.a. früheren Pensionsantritt. Man gewinnt den Prozess, ist rückwirkend wieder beschäftigt womit Pensionsgrund rückwirkend wegfällt. Wird zwar finanziell rückabgewickelt, ABER EGAL WIE LANGE MAN DANN ARBEITET DER ABZUG WEGEN DES PENSIONSANTRAG VOR DEM REGELPENSIONSALTER BLEIBT IM VOLLEN UMFANG BESTEHEN !!!! Dies laut Auskunft der PVA!I Ist das nicht massiv ungerecht?????
Habe versucht, das Problem kurz aber verständlich zu schildern.
  Antwort von Rudolf Hundstorfer ist noch ausständig
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THEMA: Soziales
10.11.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Minister,
ist es gesetzlich legal das ich gezwungen werde vorzeitig in Pension zugehen mit Abzügen ein Leben lang und allen negativen finanziellen Folgen für mich?
Stichtag für die reguläre Alterspension ist der 01.04.2015, also in 5 Monaten. (geb. 07.03.1955/ alleinstehend)
Sachverhalt: Ich erlitt 2012 einen Arbeitsunfall und wurde während der Krankheit gekündigt. Wegen der Unfallfolgen bin ich noch heute in Behandlung.
Trotz intensiver Bemühungen meinerseits ist es mir nicht gelungen einen neuen Arbeitsplatz zu finden.( Alter)
Seit 03.01.2014 bezog ich Übergangsgeld vom AMS.
Nun wurde mir mitgeteilt das ich keinen Anspruch mehr habe und einen Pensionsantrag stellen muss.
Das bedeutet konkret eine geringe Pension auf Grund der wenigen Arbeitsjahre in Österreich. (plus Ausgleichszulage)
Zusätzlich wie schon erwähnt Abzüge wegen gefordertem vorzeitigen Pensionsantritt.
Ich bin deutsche Staatsbürgerin und seit 2007 in Österreich ansässig und berufstätig.
Ich habe als Filialleiterin im Angestelltenverhältnis gearbeitet.
Den größten Teil meines Berufslebens habe ich in Deutschland verbracht. Da in der BRD das gesetzliche Alter für die Pension bei 67 Jahren liegt kann ich erst ab 01.2021 in Pension gehen.
Finanziell bedeutet das konkret : Einkommen 813.99€, Miete ca.700€
incl. Heizung und Strom. Weitere Fixkosten Versicherung, Telefon, Internet, Fahrtkosten um nur das wichtigste zu nennen.
Ich bitte um schnellstmögliche Antwort, da die Problematik dringend ist.
Gibt es eine Lösung für mein Problem ?

Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
26.03.2015
Antwort von Rudolf Hundstorfer

Rudolf Hundstorfer
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Personen, die die Voraussetzungen für eine Alterspension aus der gesetzlichen Pensionsversicherung erfüllen, haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder auch Übergangsgeld. Aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung wird das Risiko der wirtschaftlichen Existenz im Zeitraum zwischen dem Verlust eines Arbeitsplatzes und dem Wiedererlangen einer neuen Beschäftigung abgedeckt. Ist die Existenzsicherung jedoch durch einen Anspruch auf eine Geldleistung aus einem anderen System der sozialen Sicherheit – wie insbesondere aus der Pensionsversicherung – gegeben, sieht das Arbeitslosenversicherungsgesetz den Ausschluss von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung vor.

Auf Grund der eindeutigen Gesetzeslage besteht keine Möglichkeit, Ihrem Anliegen, anstelle der Alterspension Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung weiter zu beziehen, nachzukommen. Die bestehende Gesetzeslage entspricht dem Grundprinzip der Arbeitslosenversicherung. Ich kann Ihnen daher auch keine Änderung der Rechtslage in Aussicht stellen.

Aus Sicht der Pensionsversicherung besteht grundsätzlich kein Zwang, die vorzeitige Alterspension in Anspruch nehmen zu müssen. Die Konstellation in Ihrem Fall – d.h. in Verbindung mit der Leistung aus der Arbeitslosenversicherung – führt nun aber zwangsläufig dazu, dass Sie zu Ihrer finanziellen Absicherung die vorzeitige Alterspension (fünf Monate vor der regulären Alterspension) realisieren. Einen solchen Antrag haben Sie bei der Pensionsversicherungsanstalt bereits eingebracht. Mit Mitteilung vom 12. November 2014 wurde Ihnen auch bereits eine vorläufige Leistung bekanntgegeben und gewährt, für deren Berechnung die in Österreich erworbenen Versicherungszeiten herangezogen werden. Die Erhebungen zur definitiven Pensionshöhe und zum Anspruch auf Ausgleichszulage laufen noch. Es wird so rasch wie möglich von der Pensionsversicherungsanstalt endgültig bescheidmäßig entschieden werden.

Eine andere Lösung der angesprochenen Problematik kann ich nicht aufzeigen. Ich möchte aber ausgehend von dem auch von Ihnen erwähnten Anspruch auf Ausgleichszulage letztlich noch Folgendes zu bedenken geben: In der Höhe der monatlichen finanziellen Absicherung aus der Pensionsversicherung (inkl. Ausgleichszulage) wird sich kein Unterschied ergeben – egal ob die Ausgleichszulage zur vorzeitigen Alterspension oder zur fünf Monate später realisierbaren (geringfügig höheren) regulären Alterspension bezogen wird. Solange Anspruch auf Ausgleichszulage besteht, wird die gebührende Pension jedenfalls auf den einheitlichen maßgeblichen Ausgleichszulagenrichtsatz aufgestockt.

Mit freundlichen Grüßen,
Rudolf Hundstorfer
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